Mai 10

Vorarbeiten lohnen

Bilderprüfung

Was kommt an die Wände der nächsten Ausstellung?

Ausstellungen entstehen nicht einfach von selbst. Natürlich hoffen viele Künstler darauf, von einer Galerie „entdeckt“ und dann von „Sammlern“ gekauft zu werden. Mein Erfahrung als Unternehmer ist, hoffen ist ja ganz nett, selber anpacken führt sicherer zum Erfolg. Man stellt sich einfach zwei Fragen – was kann eine Galerie (besser), was ich so nicht kann, und was kann ich (besser), was eine Galerie so nicht kann?

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Nov 02

Maler-Poet

Blaue Grazien bei Nacht-GrafikIn der Münchner Autorengalerie1 ist im November ein Werk von BPB zu sehen – „Drei blaue Grazien bei Nacht“. Das Gemälde im Format 100 x 75 cm  rief bei den Besuchern starkes Interesse hervor.

Okt 15

Poetisches Malen

Die digitale Malerei hat Burkhard P. Bierschenck als „Kunst der Transformation“ bezeichnet. Was das konkret bedeutet, kann man an seinen Bildern sehen. Von 16. Oktober bis 8. November sind Werke des Maler-Poeten in der Galerie Schlosspavillon Ismaning zu sehen.

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Jul 09

Schreiben und Malen

Der Judas-Kuss

Der Judas-Kuss

Das Jahr 2015 markiert in der künstlerischen Arbeit von Burkhard P. Bierschenck einen Meilenstein.  Nach Jahren der vorwiegend im Privaten betriebenen Digitalen transformierenden Malerei (wie er es nennt) hat er sich dazu bewegen lassen, mit seinen großformatigen Werken an die Öffentlichkeit zu gehen.

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BPB mit aktuellen Werken

Er trat im Juli der Künstlergruppe M4 bei. Ab 10.9.2015 bis 13.10.2015 ist er mit mehreren Werken in der Gruppenausstellung der Galerie Achtzig in Berlin vertreten.

Ab 16. Oktober 2015 bis 15. November 2015 stellt er zusammen mit den anderen Mitgliedern von M4  in der Galerie Schlosspavillon im Schloss Ismaning bei München aus.

BPB nennt seine Arbeitsweise und zugleich das Ziel TRANSFORMATION.  Dabei nimmt er sich meist im Ausgangsstadium eher harmlos wirkende Motive, wählt Ausschnitte und verändert sie in Struktur und Farbe mit immer neuen Transformationen bis ein in Anmutung und Bildaussage völlig neues Werk daraus entstanden ist.  Weiter Infos => HIER

Feb 22

Wenige sind mir mehr

BookspotMein neuer Gedicht-Band mit dem Titel „Wenige sind mir mehr“ erscheint nach langer Vorbereitungszeit nun endlich im März 2015 pünktlich zur Leipziger Buchmesse. Wobei „pünktlich“ durchaus ironisch gemeint ist, denn der Band hätte bereits vor drei Jahren da sein sollen, aber ich war nie damit zufrieden und hatte immer wieder das Gefühl, dass einzelne Texte zuviel und andere zuwenig Dichte boten. Aber irgendwann muss man ja mal einen Strich ziehen. Die nächsten Gedichte kommen in einen neuen Band, um den meine Gedanken bereits kreisen.

Feb 07

Mitglied beim PEN

Freedom-kleinManchmal geht das Leben seltsame Wege. Irgendwann kam ich einmal mit dem PEN in Berührung und es ergab sich in Folge auch die Frage, ob ich da nicht Mitglied werden solle und wolle. Ich dachte anfangs, nun ja, so bedeutend sind meine Werke wohl doch nicht, worauf man mir riet, mich doch mal bei ein paar PEN-Autoren umzusehen und einfach zu vergleichen. Tat ich und stellte überrascht fest, dass ich mich da doch nicht so verstecken muss. Zur Aufnahme in den PEN braucht man zwei Paten, durch die man vorgeschlagen wird. Das gestaltete sich zuerst  nicht so ganz einfach, da ich von den Mitgliedern nämlich kaum jemand persönlich kannte, da ich mich nicht auf den entsprechenden Verlagspartys herumtreibe, folglich niemand kennenlernte, aber dann fand ich doch ein paar hilfsbereite, sehr honorige Leute (und das meine ich ehrlich so!).

Die Wartezeit nutzte ich jedoch, journalistische/historische Neugier, um mich etwas intensiver mit dem PEN und seiner Geschichte zu beschäftigen. Dabei stieß ich auf die Querelen beim Zusammenschluss zwischen West-PEN und DDR-PEN in den Neunziger Jahren, als deren Folge die damalige Vorsitzende zurücktrat und eine Reihe bedeutender Autoren wie Günter Kunert, Herta Müller usw. unter Protest austraten. Man hatte nämlich damals ziemlich blauäugig Leute aufgenommen, die entweder direkt oder doch wenigsten durch opportunistisches Abnicken indirekt mitverantwortlich waren für Schreibverbote, Verhaftungen und Ausbürgerungen von DDR-Autoren. Diese Geschichte wurde in meinen Augen nicht konsequent aufgearbeitet. Gleichzeitig sah ich, dass die meisten der Ausgetretenen vom sogenannten „PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland“ (1934 im Exil gegründet von u.a. Thomas und Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger, Ernst Toller usw.) aufgenommen worden waren, denn heute kann auch ein geistiges Exil bedeutsam sein. Dass ich mich möglichst viel in Frankreich und dort besonders der Bretagne aufhalte, hat auch etwas damit zu tun, dass ich mich in mancher Hinsicht intellektuell dort wohler fühle als in Deutschland. Ich fragte mich also, wo willst Du wirklich hin? Da konnte es für mich, mit dem aktuellen Wissen, nur eine Antwort geben.  Ich bin daher heute sehr froh und fühle mich wirklich geehrt, in das PEN-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland aufgenommen worden zu sein.

PS: Damit ich nicht mißverstanden werde, es gibt im PEN Zentrum Deutschland natürlich in der großen Mehrzahl honorige Mitglieder, die ich selbstverständlich uneingeschränkt schätze. Meine Entscheidung, beeinflußt auch durch meine eigene Biografie, war daher eine ganz persönliche.

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